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LiteraturSchweiz

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Agenda

17.00 Uhr
Die Manns
Tilmann Lahme
Literaturhaus Basel, Barfüssergasse
Basel

Agenda

17.15 Uhr
Die Schweiz im Blick: Peter Bichsel – Melinda Nadj…
Peter Bichsel, Melinda Nadj Abonji, Michael Luisie…
Aargauer Literaturhaus Lenzburg
Lenzburg

Agenda

17.30 Uhr
lauschig und rastlos - Saisonfinale
Lukas Bärfuss, Michelle Steinbeck. Musik: Europa: …
Park der Villa Jakobsbrunnen
Winterthur

Agenda

17.30 Uhr
Hier können Sie im Kreis gehen
Frédéric Zwicker
sphères
Zürich

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

«Kreuzfahrt» von Mireille Zindel: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Journal

Antenne Romande: Colette et le style de Paul Budry

Journal

«Les Heures bleues» de François Beuchat: Critique par viceversalittérature

Journal

Antenne Romande: 'Histoire de la littérature en Suisse romande': tiens, voilà du bidon !

Journal

Mitteilungen: Veranstaltungen zum Hieronymustag – Internationaler Übersetzertag am 30. September

Journal

«Herbertgeschichten» von Elisabeth Schrom: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Lesetipp

Andrea Fazioli, Uno splendido inganno: Guido Moretti ist ein ehrlicher, unbescholtener Buchhalter, der in Italien und später im Tessin stets tadellose Arbeit geleistet hat. Eines Tages wird die Tankstelle ausgeraubt, in der er nahe der Grenze arbeitet. Niemand wird verletzt, aber Guido – nur ihm – fällt ein Detail auf, das ihm keine Ruhe mehr lässt. Kurz darauf geht er in Rente. Erwarten ihn nun eintönige Tage mit Spaziergängen und Kartenspiel? Davon kann keine Rede sein. Denn in sein regelmässiges Leben dringen nun die Augen und die aufreizende Figur von Vanessa ein, einer schönen Berufsbetrügerin. Ist sie wirklich in Guido verliebt? Oder was will sie von ihm? Andrea Faziolis ungewöhnlicher Krimi dreht sich rund um Themen, die heute aktueller denn je sind – Wahrheit und Lüge, die geschminkte Realität –, und spielt im reichen, sauberen Zürich, wo sich unter den perfekten Rasen der Villen Laster verbergen, aber auch an der geruhsamen Seepromenade von Ascona und in Mailand. Unter der eleganten Kleidung der gutsituierten Spiessbürger schlagen scheinheilige Herzen, während die echten Betrüger bei all ihren Schummeleien, die an Prestigespiele erinnern, vielleicht reiner sind als die ersten, die Geld, Wohnsitze und Kunstwerke anhäufen. Und bei ihren Reigen von Versammlungen und Cocktails am Seeufer eine subtile Form der Gewalt auszuüben wissen …

Lesetipp

Plinio Martini, Nicht Anfang und nicht Ende: «Nicht Anfang und nicht Ende» ist ein bewegendes Buch, in dem die Melancholie oder – um einen Ausdruck zu verwenden, der im Werk einige Male vorkommt – das «Bedauern» überwiegt. Zunächst einmal die Melancholie eines Volkes – dem des Autors –, das seit Jahrhunderten dazu gezwungen ist, das Glück in der Emigration zu suchen, aber auch und vor allem die Melancholie des Protagonisten Gori, der als junger Mann nach Amerika aufbricht und bei seiner Rückkehr Jahre später ein verändertes Land vorfindet. Dieser Gori, «ein armer Mann, der nur einen Haufen Traurigkeit hinter sich herzieht», erzählt, als nunmehr alter Mann, das eigene Leben als Emigrant: die Strapazen einer mühseligen Existenz, die verzehrende Liebe für die schöne Maddalena, die Entscheidung zur Emigration und die Jahre in Amerika, die Rückkehr. «Aufbrechen, zurückkehren, nicht mehr hier noch dort sein». Den Hintergrund bildet das Fresko einer Welt, das Landleben, das dem Verschwinden nah ist und vom Autor mit Anteilnahme und Detailreichtum eingefangen wird. Ein Roman, bei dem sich Realismus und Poesie abwechseln, traurige Seiten und solche strahlenden Glücks, «denn wenn die Alpen schon sind, dann sind sie richtig schön». Geschrieben in einer Sprache, die das Italienische mit Tessiner Dialekt mischt, gilt «Nicht Anfang und nicht Ende» allgemein als ein Klassiker unter den Schweizer Romanen in italienischer Sprache.(Matteo Ferrari, übersetzt von Christoph Roeber)Neuausgabe: Zürich : Limmat Verlag, 2006

Lesetipp

Käthi Bhend, Der goldene Schlüssel. Nr. 2: Käthi Bhend entwickelt in «Der goldene Schlüssel. Nr. 2» eine Bildfolge ausgehend vom letzten Märchen in der Sammlung der Brüder Grimm «Der goldene Schlüssel», deshalb auch der Titelzusatz «Nr.2». Und deshalb schauen auch Jacob und Wilhelm Grimm aus den Säulenkapitelen auf das Geschehen. Mit Bedacht hat Bhend diese Geschichte gewählt, die im Kern das Geschichtenerfinden zum Thema hat. Bhend spricht von einer «kleinen, alten Frau» und porträtiert dabei sich selbst. Die Frau geht, begleitet von «ihrer grossen, grauen Katze», die Sonne suchen. So wie der Knabe im Grimmschen Märchen das Zauberkästchen nicht ganz öffnet und damit die Spannung hält, so gibt die Illustratorin nur einen flüchtigen Blick in ihre Fantasien frei – und zeigt uns trotz linearer Abfolge eine verästelte Erzählkulisse. Die Künstlerin selbst wird jedes Detail begründen und erklären können. Wir aber tappen durch den Nebel, kommen in herbstliche Kulissen, folgen der von Frau Flora jung gezauberten «kleinen Frau» und können, wenn wir den geheimnisvoll unbestimmten Bildtext einfach wirken lassen, Vexierbilder, versteckte Gesichter und magische Konstellationen geniessen. Eine Idee, und schon entwickelt sich die Geschichte aus sich heraus, lebt von der Belesenheit der Künstlerin und erzählt – de facto textfrei – auch dann viel, wenn man nicht jedes Symbol zu deuten weiss. Kaum zufällig für die Illustratorin, die sich immer wieder mit Robert Walser beschäftigte, kommt ihr Alter Ego aus dem Abseits und verschwindet zum Schluss dahin.Hans ten Doornkaat(Quelle: SIKJM)

Neuerscheinungen

Angelika Overath: Gebrauchsanweisung für das Engadin. Piper Verlag.

Neuerscheinungen

Beat Gloor: Wir sitzen alle im gleichen Boot. Aber nicht alle rudern. Salis Verlag.

Nachrichten

lit21: Wege der Übertragung

Boersenblatt News: Belletristik: Wahnsinn

lit21: Die Tochter des Predigers

lit21: You give me fever

lit21: Liebe, Projektion und Rausch als Abgrund

Festivals

Le livre sur les quais 2016: Morges (Waadt)

Rigi Literaturtage: Rigi Kulm

Babel Festival di letteratura e traduzione: Bellinzona

Literarischer Herbst Gstaad

BDFIL: Festival de bande dessinée Lausanne