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18.30 Uhr
Lesung aus «Schattenschnitt»
Sunil Mann
Hotel Walther
Pontresina

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18.30 Uhr
«Die Fremde. Ein seltsamer Lehrmeister»
Usama Al Shahmani, Bernadette Conrad
Literaturhaus Zürich
Zürich

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18.30 Uhr
Ich wäre überall und nirgends
Rainer Stöckli, Peter Surber, Peter Weber, Rosie H…
KASSETTE
Zürich

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24-01-2017
Blas mer i d Schueh - Redensarten und ihre Geschic…
Christian Schmid
Gemeindebibliothek Dulliken
Dulliken

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

Wärmespender 2: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 4

Journal

Wärmespender 1: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 3

Journal

Phantasie-Erreger: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 2

Journal

Bücher versenken: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 1

Journal

Definition 1922: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 52

Journal

Lesegenuss, betäubend: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 51

Lesetipp

Kathrin Schärer, Johanna im Zug: Wir sitzen mit der Künstlerin am Arbeitstisch. Vor uns Malstifte, Pinsel, Schere, Max Frischs «Biografie: Ein Spiel» und ein fast noch leeres Blatt. Eine Lokomotive und zwei Wagen sind skizziert. «Ich zeichne einen langen Zug, einen Zug mit vielen Wagen. Ist das schon eine Geschichte?», fragt sie. Ja, ein Anfang sicher. Dann werden die Passagiere des Zugs vorgestellt – Ziege, Hund und Kuh und ein kleines Schwein: Johanna.

Lesetipp

Jérôme Meizoz, Père et passe: «Und plötzlich, wir fuhren ruhig über Land, spürte ich, dass Vater sterblich war.» Seitdem «ist alles anders». Erschüttert beginnt Jérôme Meizoz, Notizen zu machen, Erinnerungen, Träume und Anekdoten miteinander zu verweben, um „etwas von ihm zu bewahren, bevor er naturgemäss auf den Sternmüll geworfen wird“. Diese Fragmente strukturieren «Père et passe» (Vater, vorüber) und geben ihm eine offene Form, die die Momente der Stille beherbergt und die Erinnerungen vibrieren lässt. Das Schreiben kommt hier mit dem Verschwinden zusammen und will eine Form der Beschwörung sein: Es geht darum, das Hirngespinst, sein Vater bleibe am Leben, solange er schreibt, Lügen zu strafen. Und durch einen Seufzer der Erleichterung schliesst der Autor das Werk: «Es ist nichts geschehen».Aber eben doch. Indem er ihm dieses «Papierzimmer» bereitet, um ihn zu seinem Ende zu begleiten, erbringt er seinem Vater einen vorsichtigen und poetischen Liebesbeweis. Seine Prosa reiht entfernte Echos aus Kindheitsempfindungen an den Blick des Erwachsenen auf einen alternden Mann, der zwischen aktivem Engagement und alltäglichen Arbeiten lebte. Feinfühlig beobachtet er die Gesten, die Momente des Überdrusses und des Stolzes dieses Mannes vom Lande, der nicht gelernt hat, seine Gefühle auszudrücken – denn das macht man nicht in diesem Walliser Dorf, das «am Berg klebt wie ein Weihwasserbecken». Jérôme Meizoz bezeugt hier sein Talent für die kurze, elliptische Form. In seinem Versuch, das Ende zu zähmen, destilliert sein schlichtes Schreiben tausend Gefühle und bewahrt ihre Essenz; und spricht zu allen Vätern, zu allen Söhnen.(Anne Pitteloud, übers. von Christian Roeber)

Lesetipp

Rolf Lappert, Pampa Blues: Mit 16 Jahren in einem Kaff wie Wingroden zu leben, mit gerade mal einer Tankstelle, einem Laden, Post, Baggersee, Kneipe und einem Coiffeursalon, das ist nicht gerade das, was man einem Jugendlichen wünscht. Ben, der Ich-Erzähler in Rolf Lapperts erstem Jugendroman «Pampa Blues», hat keine andere Wahl, als das Leben dort Kaff auszusitzen, in dem «sogar die Hunde saufen». Sein Vater ist tot, die Mutter tingelt mit einer Jazzband durch Europa und überlässt ihrem Sohn die Pflege des dementen Grossvaters, bei dem er auf dem Papier eine Gärtnerlehre absolviert. So bleibt Ben dort, wo er eigentlich nichts verloren hat, und bastelt in der Freizeit an einem alten VW-Bus rum, mit dem er, wenn er 18 ist, nach Afrika aufbrechen will. Er sitzt mit schrägen Typen am Stammtisch, trinkt Bier und hängt sich an einen abgehalfterten Golfprofi, der sich in den Kopf gesetzt hat, das Dorf zur Touristenattraktion zu machen – mit Fun Park und Golfplatz. Als eine junge Frau mit Fotokamera um den Hals auftaucht, glaubt Maslow schon, sein Trick mit einem selbstgebastelten UFO habe funktioniert. Aber statt lockenden Presseberichten kommt Wingroden – dass der Ortsname ein Anagramm von Nirgendwo ist, lässt sich leicht erahnen – wegen eines Mordes in die Schlagzeilen. Und Ben, der sich in die vermeintliche Journalistin verliebt hat, muss sich nach einem Ausbruchsversuch eingestehen, dass ihm der Ort und seine Bewohner mehr ans Herz gewachsen sind als ihm lieb ist.Rolf Lappert zeichnet einen Protagonisten, der seine Umgebung mit klarem, aber nie verächtlichem Blick beobachtet. Er versteht es, eine atmosphärisch dichte Adoleszenzgeschichte über einen nur ein bisschen aus der Welt gefallenen Jugendlichen zu erzählen, die im zweiten Teil richtig Fahrt aufnimmt.Christine Tresch(Quelle: SIKJM)

Neuerscheinungen

Karl Rühmann: Komm mit zum Fluss!. aracari verlag.

Neuerscheinungen

Silvia Schaub: 111 Orte im Engadin, die man gesehen haben muss. Emons Verlag.

Nachrichten

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